Krisenfrüherkennung und Going Concern im Fokus
Die Fachtagung Unternehmenssanierung im Hyatt Regency Düsseldorf bot erneut eine zentrale Plattform für den interdisziplinären Dialog zwischen Rechtsprechung, Wissenschaft und Wirtschaftsprüfung. Michael Hermanns, Partner bei Buth & Hermanns, verstärkte das Panel zu den hochaktuellen Themen Krisenfrüherkennung und Going Concern. Er folgte damit dem kurzfristigen Ruf des Veranstalters, um für eine erkrankte Kollegin aus dem Fachausschuss Sanierung & Insolvenz (FAS) einzuspringen.
Gemeinsam mit Jens Weber und unter der Moderation von Professor Georg Bitter wurde erörtert, wie die Anforderungen an die Fortführungsprognose in einem volatilen Marktumfeld rechtssicher umgesetzt werden können.
Methodik trifft operative Realität
In der täglichen Beratungspraxis zeigt sich regelmäßig, dass der Übergang von einer vorübergehenden wirtschaftlichen Schwächephase zur bestandsgefährdenden Krise fließend verläuft. In einem Umfeld, das durch Zinsdruck und hohen Transformationszwang geprägt ist, reicht eine rein formale Anwendung gesetzlicher Paragraphen oft nicht aus.
„Krisenfrüherkennung darf nicht als bloßer Compliance-Punkt verstanden werden. Sie ist das entscheidende Instrument, um unternehmerische Handlungsspielräume proaktiv zu sichern“, betonte Michael Hermanns während der Diskussion. Ein transparentes und frühzeitiges Planungssystem bildet dabei die zwingende Grundlage, um moderne Sanierungswerkzeuge wie das StaRUG effektiv und rechtzeitig nutzen zu können.
Impulse für die Sanierungskultur
Die positive Resonanz auf den spontanen fachlichen Beitrag unterstreicht die Bedeutung einer engen Vernetzung innerhalb des Berufsstandes. Für Buth & Hermanns ist der kontinuierliche Austausch mit führenden Köpfen der Sanierungsszene essenziell, um die Mandatsarbeit stets an der aktuellen Rechtsprechung und den neuesten methodischen Standards auszurichten.
Wir danken den Organisatoren und Panel-Teilnehmern für den wertvollen Dialog und die tiefgehenden fachlichen Impulse.