Die Anforderungen an Sanierungskonzepte und die Krisenfrüherkennung haben sich in den letzten Jahren massiv verschärft. In seinem Vortrag vor den Mitgliedern des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) unterstreicht Michael Hermanns, Partner bei Buth & Hermanns, dass methodische Exzellenz allein nicht mehr ausreicht, um Unternehmen sicher durch die Transformation zu steuern.
Basierend auf seiner 30-jährigen Erfahrung in der Restrukturierung schlägt Hermanns die Brücke zwischen den fachlichen Standards des IDW und der oft unvorhersehbaren Dynamik in Sanierungsmandaten. „Ein Gutachten ist nur so gut wie seine Umsetzbarkeit unter Hochdruck“, so Hermanns. Er plädiert leidenschaftlich für eine neue Form des „Klartextes“ im Berufsstand. In Zeiten von Zinswende und strukturellen Umbrüchen sei der Wirtschaftsprüfer mehr denn je als strategischer Lotse gefordert, der objektive Analysen mit mutiger Haltung verbindet.
Der rege Austausch mit den Kollegen verdeutlicht, dass die Weiterentwicklung der deutschen Sanierungskultur ein Gemeinschaftsprojekt bleibt. Für Buth & Hermanns markiert dieser Auftritt einen weiteren Baustein in dem Bestreben, theoretische Sicherheit und mittelständische Machbarkeit untrennbar miteinander zu verknüpfen.