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Going Concern im Fokus: Michael Hermanns bei den IDW-Landesgruppenveranstaltungen in München und Stuttgart

Vor knapp 300 Kollegen in München und Stuttgart: Michael Hermanns über Going Concern und rechtssichere Krisenfrüherkennung.

Zwei Städte, zwei intensive Tage: Bei den Landesgruppenveranstaltungen des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) in München und in der Stuttgarter Liederhalle kamen knapp 300 Berufskolleginnen und -kollegen zusammen. Für Buth & Hermanns war Senior Partner Michael Hermanns vor Ort — mit einem Thema, das den Berufsstand derzeit wie kaum ein anderes fordert: die rechtssichere Krisenfrüherkennung und die Prüfung der Unternehmensfortführung (Going Concern).

Als ehemaliger Vorsitzer der IDW-Landesgruppe West ist es Michael Hermanns ein besonderes Anliegen, den bundesweiten Austausch zur Unternehmensplanung und zum Going-Concern-Grundsatz voranzutreiben — denn integrierte Konzepte sind das Rückgrat des Mittelstands. In München wurde dazu intensiv diskutiert, fachlich stark begleitet von Prof. Dr. Christian Zwirner; in Stuttgart setzte sich der Austausch am Folgetag auf demselben Niveau fort.

Die fachlichen Bretter, die der Berufsstand derzeit bohrt, bleiben dick: Die Rechtsprechung zu Bestätigungsvermerken wird zunehmend strenger. Wer beim Going-Concern-Grundsatz auf das Prinzip Hoffnung setzt, riskiert die Versagung des Bestätigungsvermerks. Nach § 1 StaRUG ist die fortlaufende Krisenfrüherkennung für Geschäftsleiter Pflicht — der IDW S 16 liefert den Maßstab, um Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und mit einem Sanierungskonzept nach IDW S 6 gegenzusteuern. Eine lückenlose Dokumentation ist dabei die beste Absicherung gegen Haftungsansprüche — für Geschäftsleiter wie für Prüfer.

Neben aller Fachlichkeit blieb Michael Hermanns eine Begegnung besonders in Erinnerung: Zum ersten Mal in 30 Berufsjahren saß eine junge Mutter mit ihrem Baby mitten im Fachvortrag — der Vater dabei, die Betreuung flexibel aufgeteilt, das Kind zweieinhalb Stunden mucksmäuschenstill. Für Michael Hermanns ein starkes Signal für den Wandel der Profession: Sie wird jünger, weiblicher und moderner — und beweist, dass sich Familie und Spitzen-Fachlichkeit nicht ausschließen.

Der Dank von Buth & Hermanns gilt allen Organisatorinnen und Organisatoren der Landesgruppen in Bayern und Baden-Württemberg sowie den vielen Kolleginnen und Kollegen für den intensiven Austausch — der teils sogar bis auf den Bahnsteig des Stuttgarter Hauptbahnhofs reichte.