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Starke Stimmen für den Mittelstand: Andrea Buth bei der VdU-Jahreshauptversammlung in Nürnberg

Andrea Buth diskutierte bei der VdU-Jahreshauptversammlung in Nürnberg über die Rahmenbedingungen weiblichen Unternehmertums.

Die diesjährige Jahreshauptversammlung des Verbands deutscher Unternehmerinnen (VdU) in Nürnberg zeigte bereits zum Auftakt, wie tief die Wurzeln weiblichen Unternehmertums in Deutschland reichen — und wie wichtig diese Stimme heute ist. Für Buth & Hermanns nahm Senior Partnerin Andrea Buth an der Versammlung teil, gemeinsam mit Emma Luise Hermanns.

Einen der zentralen Impulse setzte die bayerische Staatsministerin Ulrike Scharf, die als Unternehmerin die Praxis aus eigener Erfahrung kennt. Ihre Bestandsaufnahme legte den Finger in die Wunde: Nicht einmal jede fünfte Unternehmensgründung in Deutschland ist derzeit weiblich, und nur jede fünfte Studentin zieht eine Selbstständigkeit überhaupt in Erwägung — obwohl Daten belegen, dass von Frauen geführte Unternehmen im Schnitt erfolgreicher sind und länger am Markt bestehen. Für Andrea Buth ist damit klar: Bildungs- und Betreuungspolitik ist keine Nebensache, sondern handfeste Wirtschaftspolitik.

In den Diskussionen wurde deutlich, wo der dringendste Reformbedarf liegt: bei mehr Flexibilität statt starrer Regulierung. Das betrifft den Erhalt von Minijobs als Brücke für Studierende und Rentner ebenso wie das Arbeitszeitgesetz — Deutschland reglementiert als einziger EU-Staat die tägliche statt der wöchentlichen Höchstarbeitszeit und bremst damit moderne, flexible Arbeitsmodelle systematisch aus. Hinzu kommen die Dauerthemen Steuerreform und Bürokratieabbau, bei denen die Politik als Partner des Mittelstands gefordert ist.

Wie zeitlos das Anliegen des Verbands ist, brachte ein historisches Zitat von Käte Ahlmann auf den Punkt, die den VdU 1954 mitgründete: „Ich will nicht, dass man mir einen Sitz in der Straßenbahn anbietet, ich will einen im Aufsichtsrat." Echte Teilhabe an den Schalthebeln der Wirtschaft — daran hat sich der Maßstab bis heute nicht geändert.

Für Andrea Buth bestätigt die Versammlung eine Überzeugung aus der eigenen Beratungspraxis: Krisenzeiten sind Unternehmerinnenzeiten. Ein auf Nachhaltigkeit ausgerichteter Führungsstil, ausgeprägtes Risikobewusstsein und starke Netzwerke sind in der aktuellen Transformation unschätzbare Wettbewerbsvorteile — für Familienunternehmen wie für den gesamten Standort.

Buth & Hermanns engagiert sich seit vielen Jahren im VdU und dessen Landesverband Rheinland für die Anliegen von Unternehmerinnen im Mittelstand.